1. Zeitzeugin says:

    Selten hat die Bezeichnung „DSA Intime“ so gut gepasst.

    Ich mag Rahja sehr und finde es sehr schade, dass sie abgestempelt wird. Sie hat so viele andere Aspekte und Seiten zu bieten, die ich in meinen DSA-Spielen auch gerne mal unterbringe

  2. Frostgeneral says:

    Als Nächste Entität bitte den Tod persönlich: Boron.
    Bitte mit Representation Punin und Al’Anfa =)
    Damit bleibt auch der Sexismus gewahrt und der dritte Gott ist ein Mann bzw irgendwie mit Männlichkeit zu verbinden. Neben den normalen Geweihten auch den Aspekt der Golgariten

  3. Haku says:

    Ich finde es ziemlich irritierend, dass Travia in diesem Podcast als eine eigentlich ländliche Göttin dargestellt wird. Die komplette Armenfürsorge läuft über die Traviakirche und macht auch nur dann in dem institutionalisertem Maße Sinn, wenn man sich im städtischen Gebiet bewegt. Des Weiteren ist hier der Aspekt der heimattreue -gerade für das Bürgertum sehr zentral.

  4. Till says:

    Im Podcast kam die Frage auf, was die Kichre denn so alles macht, wenn sie keine Feiern ausrichtet etc. Unter anderm kam Ihr auch auf die Gestüte. Einen Aspekt habt Ihr völlig ausgelassen: Wo immer es klimatisch möglich ist gehören zu Rahja Tempeln immer auch Weinberge, nicht nur wegen des Weins, sondern vor allem auch um den heiligen Tarf selbst produzieren zu können. Dazu kommt, das auch wo immer klimatisch möglich zu den Tempeln aufwändige Gärten zum Lustwandeln gehören, oftmals mit Rosenzucht etc. An alle diesen Dingen sieht man, dass Rahja, obwohl von seiner Struktur der praktizierenden Gläubigen zwar tendeziell eine städtische Gottheit ist, auch viele Landwirtschaftliche Aspekte (Gestüte, Weinberge, Ziergärten) bei sich vereinigt, wozu sicherlich viele Akoluthen und Angestellte gehören müssen. Das kommt sicherlich auch oftmals nicht genug rüber.

  5. Alex says:

    Wie ihr ja festgestellt habt ist die Denkweise unter Rahja für unsere Verhältnisse eine sehr moderne, lebensbejahende. Daher sehe ich Rahja auch als eine Art spirituelle Göttin der seelischen Heilung und Selbstfindung. Darum ist vor allem auch die Liebe zu sich selbst und damit auch die Selbstbefriedigung im Sinne Rahjas.

    Für mich sind Rahja-Priester prinzipiell für alle Menschen aus allen Schichten aufgeschlossen, die sich dem Pfad der Selbsterkenntnis freiwillig hingeben. Drogen und Feiern helfen hier durch Erweiterung der Sinne, wobei das Feiern meiner Meinung nach eher der Selbsterfahrung und dem näher kommen an eine liebevolle geistige Haltung entspricht, als einem Sinnfreien gelage. Daher denke ich das Rahja und ihre Priester nicht „Faul“ sind. So wie das Arbeiten an der Bildung eine Gesinde-gefällige Tat ist, so ist das Arbeiten an der eigenen Identität und der Wahrnehmung von Liebe und Schönheit eine Rahja-gefällige Tat bzw. Arbeit. Entsprechend erkennen Rahja und die weiseren ihrer Priester sicherlich auch die Schönheit einer Menschlichen Seele, die Liebe und Schönheit ebenso verehrt und zu schätzen weiß, auch wenn sie äußerlich nicht damit gesegnet ist. Hier der Rückschluss zu den letzten Worten von Florentin, denn in der Selbsterkenntnis und -findung wird der Mensch erblühen und seine wahre Schönheit als Kunstwerk entfalten.