Sprache und Akzente

Hier wollen wir über die verschiedenen Sprachen Aventuriens und ihre Einbindung in das Spielgeschehen reden. Welche Erfahrungen habt ihr mit Sprachbarrieren, multilingualen Charakteren, Übersetzern und generell Sprachkultur gemacht? Sind sie für euch störend oder bringen sie exotische Stimmung an den Spieltisch? Verwendet ihr mit euren Charakteren Akzente oder fürchtet ihr den Bruch ins Lächerliche? Lasst und an euren Anekdoten, Erfahrungen und Ratschlägen teilhaben.

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10 Gedanken in “Sprache und Akzente

  1. Danzelot sagt:

    schwierig. Wir beschreiben eben nur in eingermaßen regelmäßigen Abständen, dass z.B Tobrier soundso sprechen. Auch ein gespielter Achaz an unserem Tisch wurde nicht konsequent zischelnd gesprochen. Durch das gelegentliche Erwähnen bzw. gelegentliche tatsächliche Ausspielen war das aber jedem klar. Für mich eigentlich das gleiche Thema, wie seine Stimme der Figur angemessen zu verstellen. Das mache ich als SL auch nicht bei jeder Figur bzw. bei einer Figur nicht immer konsequent.

  2. Tom sagt:

    Sehe ich ganz ähnlich wie Danzelot. Manche Dialekte liegen dem spieler einfach nicht, allerdings ist es gut für die Atmosphäre, wenn ein Spieler/Meister einen Sprachfehler oder Akzent auch ein AB lang durchzieht. Ein bekannter von mir spricht seinen Horasier zB immer mit leicht französischem Akzent. Er macht dies nicht, wenn viele Horasier dabei sind (klar). Ich selbst hab 2 Charaktere, bei denen ich einen Sprachfehler spiele(nuscheln und lispeln), wobei ich nicht den Nachteil genommen habe (ist ja nur für die Stimmung). Meistens nehmen die Mitspieler/Mithelden den Zwergen nicht ernst, weil er so komisch redet (direkte Auswirkung am Spieltisch) und bei dem unangenehm sprechenden dreckigen Kerl im Fuhrmansmantel kommen die wenigsten (zu Beginn)auf einen Perainegeweihten.
    Gruß Tom

  3. Xvar sagt:

    Bin eher noch ein DSA Anfänger und mich würden speziell folgende Themen interessieren:
    -Wie verwendet ihr die Talentwerte der Sprachen? Speziell ab 1/3 der Komplexität. Was bringt es noch auf über 2/3 zu steigern?
    -Wie steigert ein Abenteurer das Talent Sprachenkunde? Selbststudium (nur) mit Büchern? Über einen Lehrmeister? Wie sieht so ein Sprachenkunde Lehrmeister aus? Gibts da 3 Wochen Unterricht in einem Klassenraum 😉 ? (ist ja sehr theoretisch)
    -Ich bin Meister und in meiner Spielgruppe gibt es einen sehr auf Sprachen spezialisierten Helden. Habt ihr Vorschläge wie ich seinen Charakter diese Vorteile auf interessante Weise ausspielen lassen kann? Wie könnte so ein Abenteuer aussehen ohne das es monoton wird?

  4. Tobi sagt:

    Bei den Sprachen geht es ja nicht nur um Atmosphäre. Dadurch dass verschiedene Spieler verschiedene Sprachen beherrschen, könnte man eigentlich ganz reizvolle Vermittlungssituationen/Situtationen mit unterschiedlichem Wissensstand der Spieler entstehen lassen. In der Praxis verzichtet man natürlich meist darauf, weil es kaum praktikabel ist und man nicht ständig Leute vor die Türe schicken will.
    Andere europäische Sprachen zu verwenden, um nur einem Spieler mitzuteilen, was er gerade auf dem Marktplatz aufgeschnappt hat, wäre eine Möglichkeit, aber das setzt voraus, dass nur der Meister und der jeweilige Spieler diese Sprache sprechen.
    Englisch käme also kaum infrage. Hinzu kommt das alte Problem, dass so mitgeteilte Informationen von den Spielern eben nicht beiläufig aufgenommen, sondern sofort als entscheidende Information klassifiziert würden.

    • IrMel sagt:

      @Tobi
      so ähnlich handhabe ich es derzeit in meinem Abenteuer bei den Tulamiden. Begrüßt und vorgestellt habe ich als SL meine NPCs (zum Beispiel einen Waffenhändler) auf Arabisch (habe nur einen Anfängerkurs gemacht). Dann habe ich auf Deutsch weitererzählt, mit einem aufgesetzten Akzent. Wenn der Elf (kann kein Tulamidisch) etwas gesagt oder gefragt hat, habe ich ihm nur auf Arabisch geantwortet, da sein Charakter kein Tulamidisch spricht.
      Ich finde, dass Sprachen viel zu wenig Gewichtung finden. Es wird auf die leichte Schulter genommen. Die APs sind wichtiger in Waffentalente investiert. Deshalb haue ich gerne die Spieler bei Händlern über’s Ohr, die die Sprache nicht oder nur schlecht sprechen.

  5. asdhara sagt:

    Wir hatten mal die Situation dass unser Horasier ein Amulett bekommen hat, das ihn alle Sprachen die er kann akzentfrei sprechen lässt. Jetzt war die Frage, ob er den (für Mittelreicher hörbaren) horasischen Akzent verliert oder nicht. Sind dann übereingekommen dass er – da die horasische Variante des Garethi seine Muttersprache ist – die weiterhin so spricht wie bisher.
    Prinzipiell sind Akzente am Spieltisch cool, vor allem wenn der Meister dadurch ein bisschen Flavour hineinbringt, aber ich hatte auch ganze Abenteuer, die in einer Art panslavischem Akzent (Bornländerin) und panslavischem Akzent mit mieser Grammatik (Elf, der Garethi im Bornland gelernt hat…) ausgetragen wurden. Das kann je nach Laune entweder echt lustig oder echt nervtötend sein.
    Es würde mich mal interessieren wie ihr das seht.
    Unsere DSA-Runden legen schon Wert auf Akzente und Sprachen, auch wenn sie die Akzente zum Glück nicht permanent ausspielen. Das kann sonst nervig werden. Unser Nostrianer zB hat sich bei ~6+ in-game-Monaten Tulamidenlande kein Tulamidya angeeignet weil „ausländisches Xindl“ und „heidnisches Gebrabbel“. Das fand ich irgendwie besser als die Neigung mancher Leute, von heute auf morgen mit perfektem Thorwalsch anzutanzen, einfach weil sie bei jedem Gespräch dabei sein müssen. Ich kann mir vorstellen dass solche Details in manchen Runden unter den Tisch fallen und es nie Verständnisschwierigkeiten gibt, was schade ist, weil die linguistische Vielfalt von DSA irgendwie ziemlich cool ist.

  6. aesop sagt:

    Interessant fände ich die Frage, wie ihr nicht nur die derische, sondern auch die soziale Herkunft eures Charakters umsetzt. Bemüht ihr euch beispielsweise als Dieb oder Einbrecher auf Begriffe aus der deutschen „Gaunersprache“ zurückzugreifen, als Schriftsteller verstärkt Fremdwörter und komplizierte Satzkonstruktionen zu verwenden oder als einfacher Bauer vom Lande möglicherweise sogar Grammatikfehler einzubauen („Auf meinem Vater seinem Hof war..“ oä.)?
    Und wie geht ihr gegebenenfalls damit um wenn die Sprachkompetenz eures Charakters eure eigene als Spieler merklich übersteigt? Ich selbst hatte beispielsweise dieses Problem als ich einen tulamidischen Händler gespielt habe und dann höchst unbefriedigt aus dem Abenteuer gekommen bin, weil es mir nicht gelungen war seine wortreiche, blumige Ausdrucksweise meiner Vorstellung entsprechend darzustellen…

  7. LilianTook sagt:

    In unserer Gruppe bemühen wir uns sprachliche Besonderheiten wirklich auszuspielen, sodass wir, wenn das erforderlich ist, tatsächlich zischen oder lispeln. Akzente sind viel schwerer dauerhaft durchzuhalten, dabei hat es sich bei uns bewährt sich einen handvoll Begriffe der eigentlichen Sprache zu nehmen und diese dann so oft wie möglich zu verwenden. Gerade „avanti“ ist zu meinem horasischen Alltagswort geworden. Fremdsprachen nutzen wir innerhalb der Gruppe eher als Geheimsprachen, wenn wir zum Beispiel in einer Taverne in Weiden über etwas Geheimes sprechen und uns dann auf Tulamidya unterhalten. Dann wird der Sprachenwechsel jedoch nur angesagt.

  8. Robert sagt:

    Vorbemerkung: Als historischer und allgemeiner Linguist interesiere ich mich naturgemäß besonders für die Thematik. Die ist mMn auch sehr komplex und es gäbe sehr viel darüber zu sagen. Grundsätzlich gehen die DSA-Regeln und daher vermutlich meist auch die Verwendung am Spielttisch aber völlig an einer realistischen Umsetzung des Themas vorbei, weswegen ich die humoristischen Seitenhiebe im Podcast mehr als nachvollziehen kann. Dennoch habe ich mal ein paar Punkte zusammengetragen, die sich mMn zu diskutieren lohnen.

    1. Dialekte ins Spiel einzubinden, ist grundsätzlich eine schöne Sache. Ein Meister hat damit natürlich die Möglichkeit bei den Spielern gewisse Assoziationen zu erwecken, was allerderings ein zweischeneidiges Schwert ist. Die deutschen Dialekte sind eigentlich alle regional bedingt. Dadurch hat jeder, der sie hört, automatisch eine Realwelt-Assoziation und verbindet sie mit gewissen Klischees. Das KANN nach Aventurien passen, da der Kontinent natürlich der Realwelt stark nachempfunden ist. Wenn aber jemand den schwäbischen Dialekt mit seinem Sachbearbeiter bei der Versicherung verbindet, dann ist die Stimmung gnaz schnell dahin. Daher finde ich, dass Dialekte nur spärlich eingesetzt werden sollten. Passende Akzente bieten da imo die bessere Möglichkeit (Dialekt = (meist) regional bedingte Sprachvarietät; Akzent = abweichende Aussprache einer Sprache bedingt durch eine andere Muttersprache). HIerbei sollte aber beachtet werden, dass alle dieselben Vorstellungen haben. Haben nun Almadaner oder Al’Anfaner einen spanischen Einschlag? Sprechen Horasier mit italienischem oder französischem Akzent? SPricht man albernische Namen wirklich englisch aus? Oder eher irisch (keltisch)? Wie russisch ist das Bornländische? Das ließe sich endlos fortführen.
    Den besten Effekt erzeilt man meiner Meinung nach mit einem veränderten Vokabular und Fachausdrücken. Eigentlich in jeder Spielhilfe findet sich dazu etwas und wenn man sich das rauskopiert und neben den Charakter legt, kann man viel Flair alleine dadurch rüberbringen – mMn viel mehr als durch Akzente und Dialekte. Auch ein Meister sollte sich in dieser Hinsicht immer vorbereiten. Auch die Namen der NSCs sollten immer regional passend sein und am besten auch nicht zu irdisch.

    2. Regeltechnisch gibt es einige weitere Problematiken. Was mich immer gestört hat, sind die unterschiedlichen Komplexitäten und Steigerungskosten. Es gibt keine komplexen oder simplen Sprachen. Eine solche Annahme ist sprachlicher Rassismus und dazu noch sachlich schlicht und ergreifend falsch. Die Lernschwierigkeit ergibt sich eher aus der Ähnlichkeit zu Sprachen, die man bereits beherrscht, aber auch das gilt nur sehr eingeschränkt (für Menschen mit mehreren Muttersprachen zum Beispiel gar nicht). In den Regeln spielt das ja immerhin auch eine gewisse Rolle in den Regeln (in DSA5 nicht mehr :-(.
    In einer Fantasywelt ist das ganze natürlich etwas anders, da man natürlich sagen kann, das z.B. Goblins, Orks, oder Oger schlicht und ergreifend kognitiv anders funktionieren als Menschen, so dass ihre Sprache „simpler“ ist. Spätestens wenn man sich fragt, wie eine solche Sprache aber konkret aussehen soll, stellt man aber fest, dass auch das problematisch wäre. Auch beim Drachischen und anderen „komplexen“ Sprachen muss man sich die Frage stellen, ob sie einfach nur ein weiteres Medium nutzen (z.B. Magie) oder ob sie wirklich komplexer sind. Letzteres erscheint mir nicht plausibel.
    Ob man aber überhaupt so detailliert an die Sache rangehen will, ist natürlich eine andere Frage. Bei DSA5 hat man da aber auf jeden Fall eine Chance für eine wirkliche Vereinfachung vertan (wie im Grunde überall)

    3. Was Schriften angeht, ist die Sache etwas komplizierter. Es erscheint zunächst natürlich nur nachvollziehbar, dass eine Schrift mit 30 Zeichen leichter zu erlernen ist, als eine Schrift mit 100 Zeichen oder gar mit mehreren tausend. Man muss sich aber bewusst machen, dass die Anzahl der Zeichen nur ein Element von vielen ist. Rechtschreibung (gibt es nicht in jeder Schrift), Schrifttypen, Ligaturen (Verschmelzung oder Verkürzung von Schriftzeichen), Stenographie und und und und. Eine Schrift mit 30 Zeichen kann genauso schwierig zu erlernen sein, wie eine Schrift mit 300 Zeichen. Hieroyglyphen-Schriften wie das Yash-Hualay dagegen sind ohne Zeichenliste wohl nur von Leuten flüssig lesbar, die ihr ganzes Leben lang sich nur mit Sprachen und Schriften beschäftigen. Wer also ingame solche Schriften lesen will, sollte in seinem Rucksack einen Haufen Bücher dabei haben.

    4. Ohnehin muss keiner glauben, dass man ohne Hilfsmittel im Echsentempel oder Magierturm die uralte Inschrift an der Wand on the fly übersetzen kann. Denn die meisten Helden trainieren ihre Sprachfertigekeiten in Aureliani oder Alt-Echsisch ja selten abends am Lagerfeuer und ohne Training fehlt einem einfach die Routine beim Übersetzen – von den Vokabeln ganz zu schweigen. Wenn man sich den durschschnittlichen Helden anschaut, dann hat man aber den Eindruck, dass er neben der Krieger-, Magier- oder Zuckerbäckerlaufbahn ratz fatz noch eine mehrsprachige linguistische Ausbildung erhalten hat.

    5. Was bedeutet das fürs Spiel? Leider ein Ernüchterung. Will man das Thema Sprachen vernünftig umsetzen, dann werden die Helden andauernd auf Probleme damit treffen. Überall sprechen die Leute andere Sprachen und im Alltag kann das manchmal hinderlich sein. Letztlich bringt es das Spiel nicht weiter, sondern ist nur ein Hindernis, das der Meister den Spielern (nicht nur den Helden!) vorwirft. Frust ist garantiert („Wieso kann ich mir hier kein neues Schwert kaufen? Der wird das doch schon irgendwie raffen! etc…“). Für das Alltags- und Ambientespiel ist eine Umsetzung der Sprachenthematik also eher ungeeignet. Als Plotelement ist es leider ähnlich. Mithilfe von Sprachen kann man als Meister Informationen kodieren. Entweder die Spieler können das dann entschlüsseln oder nicht. Wenn es ohne diese Information aber nicht weitergeht, dann haben Spieler und auch Meister ein Problem.
    Man kann natürlich von seinen Spielern verlangen, dass sie sich entsprechend vorbereiten und bspw. einen Übersetzer mitnehmen, wenn es in die alte Echsenstadt geht, falls keiner der Helden die nötigen Kenntnisse hat. Wenn das Thema Sprachbarriere aber nicht üblich ist in der Runde, ist es natürlich etwas unfair als Meister dann zu sagen: „Pech, ohne die Inschrift zu verstehen geht es hier nicht weiter. Einmal bitte zurück durch Regenwald und einen Übersetzer geholt.“ Den Helden bleibt in dem Moment aber natürlich die Möglichkeit, nach anderen Lösungen zu suchen. Da ist dann ein guter Meister gefragt.

    Das sind erstmal meine spontanen Gedanken dazu. Und zumindest mich würde es jedenfalls freuen, eine interessante Folge zum Thema zu haben.

  9. PiLolly sagt:

    Wenn ich an Sprachkenntnisse in fremden Ländern denke, fällt mir immer Indiana Jones 3 ein:

    Indiana: „Sie werden ihn niemals finden. Brody hat Freunde in jedem Dorf und in jeder Stadt von hier bis zum Sudan. Er spricht alle Sprachen und kennt die lokalen Gebräuche. Er wird untertauchen, verschwinden, Sie werden ihn nie wieder sehen. Und mit etwas Glück hält er den Gral bereits in seinen Händen.“ (Schwenk auf Marcus Brody, der in den überfüllten Straßen von Iskenderun herumirrt) Brody: „Versteht hier irgendjemand meine Sprache? Kann mich jemand verstehen?“

    Ich bin der Meinung, dass die Sprachtalente durchaus Bedeutung haben sollten. Wenn ich in einem Land die dortige Sprache nicht beherrsche, bin ich nun mal darauf angewiesen, dass sich jemand mit mir in meiner eigenen Sprache unterhält oder ich versuche es mit Händen und Füßen.
    Allerdings habe ich auch Gruppen erlebt, die das nicht so eng gesehen hat. Da wurde dann eine Magierin mit dem Vorteil Gebildet: 4 und überdurchschnittlich guten Sprachkenntnissen ständig vom Trollzacker mit einem Garethi-Wert von 3 niedergeredet und die Helden kamen in den Genuss seiner ellenlangen Vorträge. Aber ist man mit einem Wert von 3 nicht höchstens in der Lage, sich auf das Nötigste zu verständigen, wie „Essen“, „Bier“ und „Schlafen“? Da muss man sich vorher absprechen.

    Da die meisten Aventurier Garethi wenigstens als Zweitsprache sprechen, gibt es meist kein Problem, sich nicht wenigstens ein bisschen mit den Leuten unterhalten zu können. Wenn einen der Bauer auf dem Feld nicht versteht, muss man sich eben anders versuchen auszudrücken. Das kann durchaus reizvoll sein.

    Wenn ich einen Helden aus den Tulamidenlanden spiele und der Rest der Gruppe nicht, versehe ich ihn mit einem leicht arabisch klingenden Akzent und benutze Wörter, die das unterstreichen sollen, zum Beispiel stellt derjenige sich dann mit „Salam“ und „Ismi XY“, ich heisse XY, vor, oder „Marhaban“ heisst Willkommen. Ich hab mir dazu eine kleine Liste geschrieben. Irgendwo gabs da mal eine Art Wörterbuch für Tulamidya.
    Auch die Zauber klingen in den jeweiligen Sprachen ganz spannend und bringen mehr Flair an den Spieltisch. Klingt eben doch anders, wenn der Fasarer Beherrscher „Imperavi“ sagt oder seinem Opfer in die Augen schaut und „Makuhnam al’sheik-ak“ haucht! Auch dazu gabs mal eine inoffizielle Spielhilfe. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an all diejenigen, die bereit sind, sich so eine verdammte Mühe zu machen! Danke dafür!

    Natürlich ist es manchmal dennoch nicht ganz einfach, seine Vorstellungen „rüberzubringen“. Da stimme ich Aesop voll und ganz zu, dass eine blumige, ausgeschmückte Sprache toll ist… wenn man es kann. Manchmal steht man aber auch einfach auf dem Schlauch. Genauso schwer ist es, einen schlagfertigen Charakter zu spielen, wenn man selber gar nicht so schlagfertig ist. Man kann ja nicht ständig sagen: Ich würfele auf Charisma und sage irgendwas Eloquentes. Bäm!

    Mein großer Wunsch für die kommende Folge:
    Eine Klärung der irdischen Anlehnungen der Sprachen!
    -> Horasisch: Französisch oder Italienisch (Ich dachte immer französisch, bin jetzt aber durch LilianTook wieder unsicher)
    -> Almada: Spanisch auf jeden Fall. Weil Zorro wäre Almadaner!
    Aber was ist dann Al Anfa? Portugiesisch? In einem Thread hab ich was von Südamerika gelesen (http://www.dsaforum.de/viewtopic.php?t=24090)
    -> Dort wird Urtulamidya als altmesopotamisch beschrieb, das finde ich klasse.
    -> Aranien ist ganz schwer, denn landschaftlich sehe ich es eher toskanisch. Passt aber kulturell nicht.
    -> Zyklopäisch: Griechisch
    -> Thorwal, Bornland, Nivesenlande dürfte klar sein.
    -> Etc etc
    Ich bin sehr auf eure Meinung gespannt!

    Viele Grüße

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