Göttliches

Für den dritten Teil der Götterreihe nach GlaubeKirche und Kleriker sammeln wir hier alle weiteren Ideen und Anregungen zum Thema Götter in DSA. Heiligtümer, Rituale, Liturgien, Leben als Geweihter, lasst was hören!

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6 Gedanken in “Göttliches

  1. Vorian sagt:

    Moin Leute,

    Erstmal kurz Lob für den Podcast, das übliche Geschleime. Ne wirklich, macht ne gute und nette Sache, höre hier gerne rein.

    Aaaaber jetzt zum Thema:
    Der Namenlose. Der hat doch auch eine eigene Folge verdient. Was genau ist er, wie ist seine Gesinnung, ist er Opfer der Zwölfe oder hat ers verdient, wie steht er eigentlich in Relation zu den anderen Göttern da, ist er der mächtigste Gott, was ist mit seinem Namen?

    Jede (?) Kultur und Rasse auf Dere kennt ihn unter irgendeinem Namen und fürchtet ihn, mit Pardona hat er wohl den mächtigsten Geweihten an seiner Seite, die er nur mit seiner rechten Hand (Maruk-Methai) aus den Niederhöllen gerettet hat. Wow!

    Dagegen steht sein totales Versagen in der Welt des Schwarzen Auges: Ich will nur an Maruk-Methai erinnern, der in den Niederhöllen siegte, aber den kindlichen Raidri Conchobair nicht töten konnte. Wie erklärt man solche Diskrepanzen? Und wie ist seine Stellung jetzt angesichts der Erzdämonen, die ja quasi ihn als das absolut Böse verdrängt haben?

    Danke schonmal allein fürs durchlesen, würde mich sehr über eure Gedanken dazu freuen.
    Tschöö,
    Vorian

  2. Oh ja – da schließe ich mich Vorian an!

    Den Namenlosen finde ich im Grunde auch den spannendsten unter den bösen Figuren in Aventurien – er ist eben nicht einfach nur lebensfeindliches Chaos wie die Dämonen, sondern ein echter Gott, der auch seine Anhänger mit Karmaenergie austattet, die dann von anderen Geweihten als Geweihte erkannt werden (und nicht etwa als Paktierer o.ä.).

    In mancherlei Hinsicht ist der Namenlose sogar Parios ähnlich mit seinen Aspekten von Herrschaft und Ordnung – nur eben seine Ordnung.

    Auch ein Thema, das dabei angesprochen werden kann ist die teils widersprüchliche Beschreibung, was während der Namenlosen Tage passiert – wie viel Aberglaube steckt in der landläufigen mittelreichischen Vorstellung davon, insbesondere wenn man bedenkt, dass einer der namenlosen Tage bei den Novadis beispielsweise sogar ein Feiertag ist.

  3. Rekki Thorkarson sagt:

    Beim Thema „göttliches“ denke ich immer an die neue Setung seit der HA. Mich würde eure Meinung zu diesem Werk interessieren, von Charyptas Fall, dem Perainesumu Thema, vom Nandus platzen, oder wie auch immer es jetzt bezeichnet wird?

    Darüber hinaus, was haltet ihr von dem Myranor- Pantheon und ist nicht vielleicht der wiederaufflammende Konflikt zwischen Shinxir aus eben diesem und Rondra, vielleicht auch noch Kor ein schönes Nebenthema zu DSA5, der Streit der Kriegsgötter. Immerhin soll es ja im Karmathäon (Dingsbums) um die Neubesetzung Alverans gehen und da will sicher nicht nur der Namenlose hin.

    Tja und dann wäre da noch (Achtung Spoiler), der Streit der Toten-/Geistergötter aus der Splitterdämmerung, was denkt ihr darüber? Ich finde auch dieses Thema sollte in DSA5 wiederaufgegriffen werden, denn grade Tairach hat mMn viel Potential.

  4. Anonymus, der Produktive, einizger Unsterblicher diesseits der Phantasie sagt:

    Ich finde den Namenlosen natürlich unglaublich interessant, vor allem seine Stellung in Bezug auf den Konflikt der anderen Götter zu den Siebtsphärigen, und die daraus vielleicht resultierenden Möglichkeiten, ihn auch einmal nicht als Gegenpart auftreten zu lassen… ausserdem natürlich seine Verbindungen(!) zur siebten Sphaere und den Dämonen, seine Diener, wie natürlich Vampire, und einige aus meiner Sicht unstimmige Praktiken (ein Kult, der sehr darauf baut, geheim zu bleiben und seine Mitglieder in hohen politischen Positionen zu platzieren, aber gleichzeitig fordert, dauernd Körperteile zu Opfern, bis hin zum eigenen Schatten(!))
    Was verspricht sich ein Sterblicher von dem Namenlosen? wie kann man einem Gott dienen, der offensichtlich für eine sehr egoistische, alles verachtende Herrschaft steht (er kann ja noch nicht mal Götter als Untertanen leiden…)?

    Als zweites finde ich Tairach sehr sehr spannend, als Gott von Blut, Erinnerung, Geister, Magie, Mond, Tod, Wiederkehr von Freud und Leid, Zeit, Zorn bei den Orks bzw. Rache, Kampfrausch, Erkenntnis bei den Gjarlskern, einen Gott, der Wahrheit und Lüge erkennt und die Nachtschwarze durchschaut hat (sehr interessante Figur im Gjarlsker Pantheon), nebenbei Herrscher über einen Teil der vierten Sphaere….
    hat Tairach vielleicht auch verbindungen zum Vampirismus? immerhin ist er ein Blutgott, Beiname „der als erster das Blut trank“… und andere Totengötter, wie z.B. Boron haben ja auch Vampire…
    Ausserdem hat er anscheinend auch verbindungen zu Dämonen/der siebten Sphaere, da z.B. seine Priester Untote erheben können… und einige seiner Aspekte (Rache, Kampfrausch) klingen auch ziemlich dämonisch (Blakharaz/Belhalhar)…….
    Und was ist mit menschlichen Tairachanbetern, wie z.B. den Schnittern? Was könnte einen Menschen (ingame) dazu bewegen, einen Orkgötzen anzubeten? outgame: ich finde ihn von seinen Aspekten her einen der Reizvollsten Götter und würde gerne mal einen seiner Diener spielen, trage mich aber schwer mit Orks
    ausserdem: Beziehungen zu anderen Göttern/Entitäten… die Orks glauben ja anscheinend (laut wiki-aventurica), dass er Phex stürzen (ok glaub ich sofort), Mada befreien (!, welches Interesse?) und über die sechste Sphaere herrschen wolle (klar wer will das nicht?…) und was hat er mit dem Namenlosen zu tun?

    Und nun kommen wir zum nächsten „dunklen“ Gott, es hellt sich langsam auf…..
    Kor!
    Wieder ein Blutgott…. wieder ein Gott, der verbindungen zum dämonischen zu haben scheint (Aspekte u.a.: Chimären, Gefühlskälte, Gnadenlosigkeit, Kampfrausch, Wut, Zorn, Zerstörung)……
    was sind seine Verbindungen zu anderen Göttern? zu Firun (Gefühlskälte, Furchtlosigkeit, Gnadenlosigkeit, Herausforderung, Körperliche Stärke, Widerstandsfähigkeit) zu Phex (Gold, Sold, Vertragstreue, Worttreue) zu Rondra (Kampf und so, Verwandschaft) zu Drachen?
    Wie/Was ist die Korkirche, wer seine Geweihten, was ihr Lebensinhalt? wie stellt man Geweihte eines Gotte dar, dessne Herz ein Drachenkarfunkel ist?
    Warum lehenen seine Geweihten Magie so sehr ab, obwohl er doch als Schutzpatron der Kampfmagie gilt? Warum beten so wenige Kampfmagier zu Kor (tun das überhaupt welche?)

    Das führt mich auch zu einer weiteren Frage:
    Wer oder was sind die Hohen Drachen? warum sind einige von ihnen in Alveran? was bewegt sie? sind sie Diener der Götter oder eher gleichberechtigte (gleich mächtige) Gefährten? warum bekämpf(t)en sie sich gegenseitig? wie sieht es mit Aventurischen Drachenkulten aus?

    ausserdem total spannend und meiner Meinug nach unterschätzt: Aves
    Stammvater aller Aventurier, Gott von Abenteuer, Entdeckungen, Freiheit (wichtiger Aspekt, verhältnis zu den anderen Göttern?), Glück, Handel, Kampf gegen Echsen(!), Musik, Pilgerfahrt, Reise, Reiten und Reittiere, Schicksal(!), Seefahrt, selbst erlangtes Wissen(!), Suche, Vögel, Wanderschaft …. ein Gott für jede Lebenslage also… die Aspekte des Kampfes und des Wissens sind mMn sehr interessant, fallen aber meistens völlig unter den Tisch….
    DER Gott des umherziehenden Abenteurers, der Gott des gewitzten, desjenigen, der die Annehmlichkeiten und Schönheiten der Welt geniessen will… ein Gott, der eigentlich von fast jedem anderen (alveranischen) Gott etwas in sich vereint…
    Schicksalsgott? etwa auch Gott der Prophezeiungen? beisst sich das nicht mit dem „selbst erlangten“ Wissen? und ist Schicksal nicht das Gegenteil von Freiheit?
    in den Annalen des Götteralters steht, Aves sei das Jüngste von 4 Geschwistern: wer sind sie? Mada? Nandus? Levthan?
    Neben Phex und dem Namenlosen der einzige Gott mit verdeckten Geweihten….
    Was macht einen Avesgeweihten aus? Was sind die Unterschiede zu „normalen“ Abenteurern/Helden? Wie kann man seine Priesterlichen Pflichten ausspielen, im Einklang mit seinen Idealen wie Wanderschaft, Individualismus und Freiheit?

    PS an Florentin: bist du eigentlich derselbe, wie der von Böhmermann?

  5. Elfant sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle eine generelle Kritik zu den vergangen Götter – Podcast abgeben.
    Meiner Meinung nach hättet ihr besser mit der Magiephilosphie anfangen sollen, weil sich dadurch bereits viele offensichtliche innerweltlichen Probleme erklären lassen, weil sie praktische die Regelbasis für Götter darstellt. Harsch formuliert, sind sie Parasiten, weswegen die Geweihtenschaft (die ja ähnlich beschaffen sind) je nach Region auch variable Ansichten zum Wesen der Gottheit hat. Gleichzeitig ist eine Abschaffung eines Gottes aus modernen Ansichten oder auch wegen den gegensätzlichen Aspekten zweier Götter, laut der Geweihtenschaft, kein Weg, da dieses neben dem Alveranischen Gefüge auch auf Dere zu einem Bürgerkrieg führen würde.

    Bei den Echtwelt – Vergleichen ergeben sich schlicht zwei Probleme: Zum Einen ist die Existenz von Göttern und ihrem Wirken (zum Beispiel) ein unbestreitbas Faktum. Atheismus, wie er zum Beispiel den Elfen nachgesagt wird, existiert im engeren Sinne einfach nicht und man kann höchstens zu der Überzeugung gelangen, dass sich Götter nicht für einen interessieren. Auch wenn die Elfen einer sehr modernen Philosophie anhängen, sind Nuri und ihre Tochter Zerzal alveranische Gottheiten.
    Zum Anderen finde ich Euer Wissen über Religionen (Sinn, Zweck, Historie) eher schwach. Allerdings besuchen mich auch die Zeugen Jehovas nicht mehr, seit ich ihnen im Königssaal erklärt habe, daß ihr Glaube konträr zur Bibel beziehungsweise zum Neuem Testament ist.

  6. Ackerknecht sagt:

    Sozusagen als Abschluss der Zwölfgötterserie würde ich mir was über den Hintergrund der 12 wünschen.
    Der Zwölfgötterkult ist ein menschliches Konstrukt. Irgendwann hat Silem-Horas beschlossen, dass diese zwölf drin und allle anderen raus sind. Diese zwölf haben ja ganz unterschiedliche historische Ursprünge. Z.B. ist der Konflikt Praios/Rondra unter andrem darin begründet, dass die die eine tulamidisch und der andere Güldenländer ist. Dazu kommen alte Echsen- und Zwergengötter, wieder andere Götter waren vor Silem total normal und sind jetzt Dämonen, etc.. Undin einigen high level endgame Abenteuern spielt das sogar eine Rolle am Spieltisch! Naja, fast…

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