1. Prospero says:

    Habe grade mit meiner Freundin über den Raben ihrer Seherin von Heute und Morgen gesprochen und darauf meinte sie, ich sei ja ein fauler Meister, weil ich ihren Raben dauernd vergesse und überhaupt bekommt sie als Meister-Freundin zu wenig APs und Dukaten. Na schönen Dank auch Florentin! Ich hoffe Marco macht dich bei Rage of Empires wieder platt!

    PS: Bin trotzdem noch dein größter Fan.

  2. Julius says:

    Ich finde grade ein Pferd ist schon fast essenziell. Erstens um schnell von A nach B zu kommen. Zweitens weil ganze Charackterkonzepte ohne Pferd gar nicht funktionieren. Ein Ritter ohne Pferd ist quasi kein Ritter. Ein Adeliger ohne Pferd wird von seinen Standesgenoßen verlacht etc… Grade Pferde hab ich noch nie als srörend emfunden. Man kann sie eigendlich überall hin mitnehmen. Pferde werden überall als normal angesehen. Es gibt genug Ställe wo man sie unterbringen kann und es ist auch kein Problem Pferde vor einer Höhle für ein paar Stunden anzubinden. Ergo Pferde kein Problem können einfach nebenherlaufen.

    • Elbinho says:

      Habe ich komplett anders erlebt. Prinzipiell hast du total recht, ein Pferd ist ein wichtiges Statussymbol, eine herausragende Abenteuerbelohnung usw. In offiziellen Abenteuern stören sie aber irgendwie immer. Wir spielen uns seit Ewigkeiten durch die gute alte aventurische Geschichte, und daher hat mein Charakter wie so viele andere ein prächtiges Amazonenpferd geschenkt bekommen. Seitdem wurde es größtenteils ignoriert. Unterwegs durch den dichtesten Wald, auf der Suche nach einem Hexentanzplatz? Das Pferd stört. Ein Dämon taucht auf? Das Pferd geht durch. Im aventurischen Norden mit Dachsschlitten unterwegs? Das Pferd steht weit entfernt im warmen. Schiffsreise? Erfahrungsgemäß geht jedes zweite Schiff unter -> Das Pferd ertrinkt. Spätestens seit wir mit Phileasson unterwegs sind, habe ich mich von meinem Pferd verabschiedet

  3. Seducatus says:

    Wieder einmal eine hervorragende Folge, bei der ihr die vielen Probleme mit Begleitern schön umrissen habt. In meinen Augen sind Begleiter in Kurz-Abenteuern weniger ein Problem, werden das in langen Kampagnen aber meistens.
    Ich glaube ein weiterer, wichtiger Punkt bei allen Begleitern, die für das Charakterkonzept wichtig sind, ist, dass die Interaktion mit ihnen sich schnell wiederholt und dadurch langweilig wird (Beim ersten Mal ist es noch spannend die Taverne erschrecken zu lassen, wenn die Schlangenbeschwörerin ihre Speikobra hervorholt, um sie zu füttern, aber beim fünften Mal gähnt die Runde nur noch). Wenn außerdem der Spieler sein Tier selber spielt, entsteht schnell das Problem, dass er nur mit sich selbst interagiert und dadurch auch schnell eine eingefahrene Dynamik entstehen kann, die dann mit der Zeit für alle am Tisch langweilig wird. Eventuell könnte man das auch umgehen indem ein anderer Spieler den eigenen Begleiter spielt, aber auch das will vorher gut abgesprochen sein.
    Vielleicht spielt auch der Effekt mit hinein, dass viele gern einen Hund hätten, aber die wenigsten ihn auch bei strömendem Regen gern ausführen (also die Adlige natürlich ihr Pferd als Statussymbol braucht, aber am Spieltisch keinen Bock hat es jeden Tag in der Taverne zu füttern, striegeln, ab- und aufsatteln, …).
    Gerade wenn diese Interaktion aber wegfällt, wird der Begleiter schnell zum gut beschriebenen „Schweitzer Taschenmesser“, dass nur bei Bedarf genutzt wird und sonst völlig egal ist – wahrscheinlich das Schicksal vieler anfangs gut gemeinter Begleiter.
    Außerdem vermischen sich diese beiden Extreme eines Begleiters (wichtig fürs Char-Konzept, aber sonst unnütz, und reines Werkzeug, dass nur funktionieren muss) eigentlich immer, was es auch nicht einfacher macht.