Gesellschaftliche Talente

Als einzige Talentgruppe, die sich am Spieltisch adäquat darstellen lassen, werfen die guten alten „Ich kann halt gut mit Menschen“-Talente immer wieder Fragen auf: Inwiefern ersetzt die Probe das Ausspielen, welche Vorteile sollen sie letztendlich bringen und wie lassen sich Wortgefechte und Lügengeflechte unterhaltsam umsetzten?

5 Gedanken in “Gesellschaftliche Talente

  1. Praion sagt:

    Ich hoffe sehr ihr geht auf Sachen wie Duel of Wits in Burning Wheel oder soziale Konflikte in Fate ein. Aus den meisten Indie Rollenspielen kann man hier eine MENGE lernen.

    Schreibt mich sonst auch gerne an wenn ihr da noch was zu braucht. Nur aus DSA Sicht kommt man da nicht wirklich vorwärts denke ich.

  2. konfuse sagt:

    Ich bin mir nicht sicher, was genau eure Frage ist, aber am Spieltisch ist es natürlich hilfreich, wenn man seine Argumente als Gesellschaftschara gut formuliert.

    Anstatt einem „Gib uns die Information!“ kann man als Gesellschaftscharakter ein wunderbares „Darf ich dich auf ein Bier einladen?“ „Wie geht es dir so? schwere Zeiten?“ „hast du das und das gehört?“ etc. werden.
    Und natürlich sollte man eine Antwort auf „Warum willst du das wissen?“ haben.

    Bei uns ist es so, dass der Meister aus den Argumenten und der Art der Unterhaltung eine Erleichterung oder eine Erschwernis der Überreden-, Überzeugen-, Betören-, etc. Proben gibt.

    Außerdem macht es dem Spieler (mir in dem Fall) im Idealfall auch Spaß mit den NPCs zu reden, die richtigen Fragen zu stellen und Infos zu sammeln.
    Es ist auf jeden Fall eine schöne Abwechslung zum „ständigen Kämpfen“, bei denen die Gesellschaftscharas eher darauf bedacht sind nicht sofort kaputt zu gehen.

  3. Mek sagt:

    Allerdings kann es schnell zum Konflikt kommen, wenn plötzlich zwei SC’s aufeinanderprallen. Zum einen will der eine sich rollenspieltechnisch ausleben, indem er z.B. seinen hohen Überreden-Taw (oder Betören-Taw ;o) nutzt, zum anderen wird dadurch sich der andere Char in seinem Rollenspiel eingeschränkt fühlen, wenn der eine ihm nun seine Meinung „aufwürfelt“.

  4. Danzelot sagt:

    trotz würfe auf Überreden etc. lasse ich die Spiele dies immer mit einem oder wenigen Sätzen untermauern. „ich überrede ihn“ im sinne von „Meinung aufwürfeln“ funktioniert bei mir als spielleiter nicht. die Überreden probe kann ihm nur helfen, den Inhalt besonders gut herüberzubringen (über seine Ausstrahlung, etc). In der Psychologie hat man ja auch herausgefunden glaube ich, dass nicht das gesagte an sich, sondern wie es gesagt wurde und die ausstrahlung etc. dabei eine weitaus größere Rolle spielt. dafür sind für mich die einzelnen gesellschaftl. Talente da.

  5. Tom sagt:

    Hallo,
    Mich würde im speziellen interessieren wie ihr es mit gesellschaftlich benachteiligten Charakteren hadhabt, also z.B. Barbarenvölker oder den entsprechenden Nachteil (habt ihr im Vor-/Nachteile Podcast angedeutet). Wie spielt ihr und was macht der Meister?

    Gruß Tom

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