Glaube

Als erster Teil unserer Götterreihe beschäftigen wir uns in dieser Folge mit der Grundlage des Spiels mit übernatürlichen Entitäten, dem Glauben. Wie kann man Götterglauben in einer Welt, in der Götter existieren und in weltliches Geschehen eingreifen fassen? Inwiefern glaubt man an Götter, wenn einem Avesgeweihten Flügel wachsen, man mit bestimmten Handlungen göttliches Wirken beeinflussen kann, wenn es klug ist, zu glauben? Was sind die Unterschiede im Umgang mit Göttern un der Mythologie in verschiedenen sozialen/kulturellen Bereichen?

2 Gedanken in “Glaube

  1. Tom sagt:

    Hallo,
    da ihr ja bald den Potcast aufnehmt und bis jetzt keiner was gepostet hat, hört ihr wieder mal was von mir^^

    Der Glaube in Aventurien ist ziemlich (wohl nicht nur meiner Meinung nach)sehr schwierig. Oft verwechseln Spieler das eigene Wissen über die Welt Dere und den Sphärenaufbau und das Wissen des Charakters. Tollstes Beispiel ist der Rur&Gror Glaube. Im WdG erfahren wir, dass es sämtliche Götter wirklich gibt, nur die zwei sind tatsächlich nicht existent (falls sich was geändert hat bitte ich um Entschuldigung Bruderschwester). Ein nun gläubiger Charakter hat es oftmals schwer zwischen andersgläubigen(Spielern), da diese (ohne deren Rollenspiel kritisieren zu wollen) wissen, dass es R&G nicht gibt.

    Ein anderer schwieriger punkt ist, dass viele meinen eine Gottheit, deren Entstehung und deren Anbetung ist immer genauso wie es im WdG steht. Soll heißen, dass zB Nandus nichts anderes ist als ein Halbgott und sohn von Hesinde und Phex(?)! Vergessen wird oft, dass dies nur im 12Götter Mytos gelehrt wird und dieser nicht zwangsläufig der einzig richtige ist. Genauso wie Phex im tulamidischen ganz andere Aspekte hat(die genauso richtig sind) oder das bestimmt kein Achaz gelehrt hat, dass Kr’Thon’Chh(Kor) der Sohn eines Drachen und einer unbekannten (nicht echsischen)Göttin sei. Jede Kultur hat ihre Mythen zu ihren Gottheiten nur ist es schwer (als Spieler) diese zu trennen bzw mehrere Sichtweisen zuzulassen (meiner Erfahrung nach). So stößt man auf Unverständnis bei den Mitspielern am Tisch, wenn man den eigenen Charakter an eine Flussgottheit glauben lässt der von Efferd nie gehört hat.
    Andererseits gibt es die Möglichkeit eben mit diesem starren Spielerwissen zu spielen. So könnte man als Meister den Viehhirten an den starken Fruchtbarkeitsgott glauben lassen, der diesen um schutz der Herden bittet(der nebenbei in Stiergestalt angebetet wird). Oder einige Zwerge den „komplett falschen“ Ingerimm glauben verteufeln und den Angrosch glauben lobpreisen lassen(die Hauptaspekte sind teilweise gleich, der Mythos sowie Teilaspekte sind gänzlich unterschiedlich). Dadurch holt man viele Helden(Spieler) aus ihrer „Wohlfühlzone“ 12Götterglaube und kann dadurch Reibepunkte schaffen, die sehr ungewohnt sind.
    Bei einem solchen Vorgehen muss man nichtmal vom offiziellen Aventurien abweichen.

    Natürlich kann man sehr viel zu den Göttern(also zum Glauben) beisteuern und ich bin sehr gespannt, was ihr euch dazu überlegt habt.

    Gruß Tom

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